Drehen auf der Fräsmaschine

  • Hallo liebe Leute,


    ich stelle mir die Frage... lässt sich das nicht auch in Mach3 realisieren?



    Das Werkstück kommt in die Spindel, die Drehwerkzeuge auf den Tisch.


    Wie bringe ich Mach3 bei wo die Werkzeuge sind, besonders in Y.

    Kennt Mach3 Drehen überhaupt Y?


    Das würde mir sehr gut gefallen, vielleicht könnt Ihr mir ein bisschen Anstoss geben

    wie ich vorgehen könnte. Die Fräsoberfläche kenn ich wohl auswendig mittlerweile,

    aber das Drehen ist noch eine fremde Welt was CNC betrifft.


    Danke und schöne Feiertage noch,


    Georg


    PS: Mir ist klar, dass das keine ordentliche Drehmaschine ersetzt, dennoch für kleine

    Teile dann und wann wäre es eine super Sache.

  • Hallo Georg,

    ich stelle mal Vermutungen an aufgrund der Infos im Video.

    Die Spindel bleibt zwischen den verschiedenen Werkzeugen stehen, also wird er wohl mit einem Werkzeugwechsel arbeiten und nicht mit einer Nullpunktverschiebung zwischen den Bearbeitungen. Da geht das Problem aber schon los, denn in der Werkzeugtabelle von Mach3turn kannst du zwar Versatzmasse der Werkzeuge eingeben, aber nur X und Z. Bei einer Drehbank gibt es kein Y.

    Ausserdem schreibt er etwas davon den PP vom CAM angepasst zu haben. Mal so eben wird also nix.


    Gruss

    Frank

  • Hallo Georg,


    möglich ist das.

    Willst du öfter so Teile drehen und die Gcode mit einen PP erstellen oder mal hin und wieder mal ein Teil drehen ?


    Das einfachste für mal nur ein Teil zu drehen wäre den Gcode von Hand zu schreiben.

    Die Werkzeuge in der Werkzeugtabelle nullen. Die Y-Achse (beim drehen Z-Achse) zeigt den Durchmesser an.


    Ich habe ein 6 Fach Werkzeugwechsler (Eigenbau) an meiner Drehbank und erstelle meine Programme alle per Hand.


    Gruß

    Wolfgang

  • Hallo Frank, es gibt dazu einige Videos auf Youtube, leider keines mich Mach3 soweit ich gesehen habe.

    Dass es nicht mal eben so geht ist mir klar, aber ich weiß nicht wie es euch geht, aber bei mir gehen die Dinge

    die ich will seltenst "mal eben so". Hab auch monate lang an am post editor gesessen um meinen 4achs post

    hinzuschustern. Hilft manchal alles nicht... Ich bin zwar nicht sonderlich geduldig, dafür aber hartnäckig dabei :))

  • Hallo Wolfgang,


    also per Hand die Programme zu schreiben kommt nicht in Frage, dass das geht ist mir schon klar, da kann ich gleich im Mach3 Fräsen Screen

    bleiben, macht auch keinen Unterschied mehr.

    Mein Ziel wäre eher ganz normal aus dem CAM das Programm zu holen und dann entweder über verschiedene Koordinatensysteme oder so

    die Werkzeugpositionen die dauerhaft fix bleiben sollen anzupassen. Ich werd das dann schon auch öfter nutzen vermute ich.

    Vorallem wenn die Werkzeuge per Platte alle auf einmal eingelegt werden können geht das ja schnell. Feine Sache.

    Wie man den Code löst ist halt die große Frage. Der Profi was koordinatensysteme angeht bin ich auch nicht, das hab ich noch nie gebraucht

    bis dato.

    Das alles sollte über den Drehen screen laufen, idealerweise gaukelt man vor eine Drehmaschine zu haben, sind ja auch nur Stellmotoren und eine Spindel...

  • Moin,

    so ne spontane Idee wäre die Versatzmasse in eine externe txt zu schreiben und dann bei einem WZW über die M6Start.m1s eine Nullpunktverschiebung zu machen. So ähnlich mache ich das mit der Werkzeugdatenbank beim fräsen. Hier werden alle Werkzeugdaten extern verwaltet und dann beim WZW in die original Datenbank geschrieben. Du kannst dann halt nicht in die original Datenbank schreiben sondern müsstest das direkt verrechnen.

    Zum testen könnte man die Verrechnung erst einmal von Hand in den Code einfügen bevor man sich die Arbeit macht das aus einer externen Quelle zu lesen.

    Die Nullpunktverschiebung sollte man nur benutzen wenn eine Radiuskorrektur nicht genutzt wird, das kann sonst zu ganz komischen Ergebnissen führen.


    Gruss

    Frank